7 bis 12 Uhr

Rheinrudelluft dringt durch das Autofenster! Fliegende Pfötchen, wehende Öhrchen, wedelnde Schwänzchen... Gute Freunde warten bereits, die Pforten sind geöffnet.

Alte und neue Kumpel treffen ein. Sie werden begrüßt, beschnuppert, betobt, geschnäuzelt, beschwichtigt und geschleckt. Hunde, die zum ersten Mal an Bord sind, genießen besondere Momente mit den Betreuern, bis der perfekte Freundeskreis für sie gefunden ist. Anfänglicher Trennungsschmerz vom Lieblingsmenschen wird einfühlsam weggekrault.

Im Rheinrudel gibt es immer neue und spannende Beschäftigungsmöglichkeiten, denn die Betreuer sind kreative Köpfchen. Sie helfen den Ängstlichen, bremsen die Rastlosen, lasten die Arbeitstiere aus und beschäftigen die Hütenden. Sie spielen und klettern, kraulen und trösten, loben und sorgen für Ordnung. Vor allem aber beobachten sie, die Augen sind überall. Da bleibt stets Raum für hündische Kommunikation. Schön ist das!

12 bis 13.30 Uhr

Ab in die Kombüse! Auch wenn die Rheinrudel-Crew von einem ausgiebigen Mittagessen an Bord abrät, benötigen manche Gäste zwischendurch einfach einen kleinen Snack. Damit kein Neid aufkommt, darf jeder seine eigenen Speisen in Ruhe verputzen, vor neugierigen Blicken geschützt. Frisch oder getrocknet, aus Dose oder Beutel – so wie es am besten schmeckt. Sind Medikamente nötig, werden diese gekonnt in besonders Leckerem versteckt.

Gleichzeitig verlassen die Halbtags-Rudeltiere das Gelände. Tschüss, bis bald, schön war es mit euch!

13.30 bis 15 Uhr

Runde Bäuche, müde Äuglein, hängende Ohren Zeit für einen Mittagsschlaf!

Einige Hunde haben sich ausgetobt und wechseln das Rudel. Dort kann man besser schlafen und von einem aufregenden Vormittag träumen...

In dieser Zeit sind die Rheinrudeltore für An- und Abholer sowie fremden Besuch geschlossen, denn tiefer Schlaf ist wichtig.

15 bis 19 Uhr

Auf in die zweite Runde! Am Ufer wird ständig neues angeschwemmt, da tritt auch am Nachmittag keine Langeweile ein. Es wird gebuddelt, gebadet, gewälzt, erschnüffelt und erkundet oder einfach das Treiben beobachtet – jeder wie er mag.

Es ist Abholzeit. Das Rudel lichtet sich. Gebanntes Lauschen, gespitzte Ohren, alle Sinne sind hellwach. Ist das mein Auto? Sind das die Schritte meines Lieblingsmenschen? Freudiges Wiedersehen! Nach kurzem Plausch mit Geschichten vom Tag geht’s ab nach Hause. Wir wünschen viel Spaß und freuen uns auf den nächsten Besuch bei uns im Rheinrudel!